Totholzeinbau in die Hase bei Löningen

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Im November 2025 wurden zwei Strömungslenker in die Hase eingebaut. Die Stämme, die dafür Verwendung fanden, stammen aus dem Bestand der Hase Wasseracht.

Totholzeinbau in die Hase bei Löningen
Totholzeinbau in die Hase bei Löningen

Sie waren ca. 12 – 14m lang und wiesen ganz bewusst noch Reste von Kronenholz auf. Nach der Baumfällung und dem Antransport an die Hase wurden Schlitze in das Vorland gebaggert, die groß und tief genug waren, so dass ca. 1/3 der Stammlänge dort Platz fand.

Totholzeinbau in die Hase bei Löningen
Totholzeinbau in die Hase bei Löningen
Totholzeinbau-Loeningen

Einer der Stämme wurde stromabwärts und der andere stromaufwärts zeigend eingesetzt und mit 4m langen Stämmen im Wasser/ unter Wasser fixiert.

Totholzeinbau in die Hase bei Löningen
Totholzeinbau in die Hase bei Löningen

Zusätzlich kamen noch Wurzelstöcke als Strömungslenker zum Einsatz. Auch diese wurden mit Stämmen fixiert und gesichert.

Totholzeinbau in die Hase bei Löningen
Totholzeinbau in die Hase bei Löningen

Naturschutzfachliche Bedeutung:
Totholz ist ein wichtiger Faktor für die Strukturvielfalt im Gewässer. Seine Wirkung auf gewässermorphologische Varianzen übertrifft oft die des Gewässerverlaufs selbst.
Totholz dient zusätzlich als Siedlungs- und Nahrungssubstrat für zahlreiche Fließgewässerorganismen. Die Artenzahl im Gewässer erhöht sich durch Totholzeinbau häufig um das Zwei- bis Dreifache oder mehr.

Umsetzung:
Die Maßnahme wurde in Trägerschaft des Haseauenvereins in Zusammenarbeit mit dem NLWKN Cloppenburg und dem Fischereiverein Löningen e.V. geplant. Die Firma Timmen setzte das Vorhaben um.